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Erfolgsgeschichte

Die autonome Ära in der Transportbetonlogistik Nordzyperns: Wie die Korman Beton Ltd. mit PetroDATA Betriebsunterbrechungen auf null brachte

PetroDATA20 Ağustos 20264 Min. Lesezeit
Die autonome Ära in der Transportbetonlogistik Nordzyperns: Wie die Korman Beton Ltd. mit PetroDATA Betriebsunterbrechungen auf null brachte

Eine gemischte Flotte mit 154 Fahrzeugen lief auf einem ständig ausfallenden Automationssystem. So verlief die Migration: 100 % autonome Fahrzeugerkennung, Arvento-Integration und eine lokale plus zentrale Architektur.

Einleitung und Unternehmensprofil

Transportbeton ist ein Produkt, dessen Countdown im Moment der Herstellung beginnt. Der Fahrmischer, der das Werk verlässt, muss die Einbaustelle innerhalb eines festen Zeitfensters erreichen; eine Verzögerung ist nicht nur ein Lieferproblem, sondern das unmittelbare Risiko eines Produktverlusts. Deshalb ist die Betankung in der Transportbetonlogistik das kritischste und verzögerungsempfindlichste Glied der Flottenbewegung.

Die Korman Beton Ltd. ist in Nordzypern in der Transportbetonproduktion und Baustellenlogistik tätig. Die Flotte umfasst 154 Fahrzeuge in vier Klassen:

Fahrzeugklasse Anzahl
Fahrmischer 100
Schwere Baumaschinen 27
Pkw 17
Betonpumpen 10
Gesamt 154

Wenn vier verschiedene Klassen aus einer einzigen Abgabestelle versorgt werden, ist ein unterbrechungsfreies Kraftstoffmanagement praktisch gleichbedeutend mit dem Betrieb selbst.

Problemstellung: die verborgenen Kosten eines nicht funktionierenden Systems

Vor dem Wechsel zu PetroDATA nutzte die Korman Beton Ltd. vor Ort ein anderes Automationssystem. Es konnte die Kraftstoffprozesse nur auf einfachem Niveau abbilden, verursachte dabei jedoch fortlaufend Hardware- und Softwarestörungen. Auf der Suche nach einer stabileren und professionelleren Lösung anstelle dieser ineffizienten, den Betrieb störenden Struktur wandte sich das Unternehmen an die PetroDATA Bilişim.

Dieser Punkt wird in Automationsprojekten häufig unterschätzt: Ein System, das nicht funktioniert, kostet mehr als gar kein System.

  • Stillstand heißt Baustellenverzug. Wartet der Fahrmischer an der Zapfsäule, verschiebt sich der Einbau. Bei Transportbeton lässt sich Zeit nicht nachholen.
  • Unzuverlässige Daten sind keine Daten. Ein Verbrauchsbericht aus einer gestörten Erfassungskette taugt nicht zur Entscheidung — die Flotte wird wieder nach Schätzung gesteuert.
  • Systempflege bindet Arbeitskraft. Ständige Störungssuche entzieht dem Betriebsteam Zeit für die eigentliche Aufgabe.

Es geht hier nicht um ein fehlendes Modul, sondern um Stabilität. Genau das war die Begründung für die Migrationsentscheidung.

Die technische Lösung

Lokale und zentrale Architektur

Am Betonwerk wurde eine zweischichtige Struktur aufgebaut:

  • 1 lokales Standort-Automationssystem — die Schicht, die die Betankung vor Ort steuert und auch bei unterbrochener Verbindung weiterarbeitet, indem sie die Daten lokal vorhält.
  • 1 Cloud- bzw. zentrales Managementsystem — die Schicht, in der alle Daten in Echtzeit überwacht, ausgewertet und abgeglichen werden.

Dieses Paar ist die architektonische Entsprechung von Stabilität: Die Betankung vor Ort wird nicht von einer zentralen Verbindung abhängig gemacht, während die Zentrale den Standort durchgehend sieht.

100 % autonome Fahrzeugerkennung

Die gesamte Flotte aus 154 Fahrzeugen — Fahrmischer, Betonpumpen, Baumaschinen und Pkw — wurde mit RFID-Fahrzeugerkennung ausgestattet. Die vollständige Abdeckung ist eine bewusste Entscheidung: Bleibt ein Teil der Flotte außerhalb des Systems, entwertet diese Lücke sowohl den Bericht als auch die Prüfung.

Das Ergebnis ist ein Betankungskreislauf ohne menschlichen Faktor. Handformulare, Ermessen des Tankwarts sowie Zahlen- und Kennzeichenfehler sind aus der Kette verschwunden; Kraftstoff wird ausschließlich an registrierte Fahrzeuge und mit automatischer Erfassung abgegeben.

Arvento-Telematikintegration

Das System wurde mit der GPS- und Ortungsplattform Arvento auf API-Ebene integriert. Aktuelle Kilometerstände und Betriebsstunden werden autonom direkt aus den Fahrzeugen übernommen und mit der Verbrauchsauswertung verknüpft.

Nur so lässt sich in einer gemischten Flotte die jeweils richtige Kennzahl verwenden:

Fahrzeugklasse Natürliche Kennzahl
Fahrmischer · Pkw Liter/100 km
Betonpumpen · Baumaschinen Liter/Stunde

Die Transportzeiten der Fahrmischer und die aktiven Betriebsstunden der Betonpumpen werden mit den Kilometerdaten aus Arvento zu fahrzeugbezogenen Effizienzberichten zusammengeführt.

Operative Wirkung

1. Unterbrechungsfreier Betrieb. Das häufig ausfallende Altsystem wurde durch PetroDATA-Hardware und -Software in Industriequalität ersetzt; Systemausfälle wurden auf null reduziert. In einem Transportbetonbetrieb, der gegen die Zeit arbeitet, entfielen Baustellenverzögerungen durch Betankungsstopps.

2. Null menschliche Fehler. Fahrzeugerkennung und Telematikintegration gemeinsam ergaben einen autonomen — also unbemannten — Kraftstoffkreislauf. Fehler durch manuelle Dateneingabe verschwanden vollständig.

3. Umfassende Verbrauchsanalyse. Es entstanden fahrzeugbezogene Effizienzberichte in Liter/Stunde und Liter/100 km. Damit erscheint eine gemischte Flotte aus 154 Fahrzeugen erstmals in einer einzigen Vergleichsauswertung: Weicht ein Fahrmischer von seinem Durchschnitt ab oder läuft eine Pumpe über Erwartung, ist das nun ein messbares Signal.

4. Verlust- und Schwundkontrolle. Da an nicht registrierte Fahrzeuge kein Kraftstoff abgegeben werden kann und jede Betankung automatisch erfasst wird, bleiben Tankstand und Betankungssumme durchgehend abgeglichen.

Fazit

Das Projekt der Korman Beton Ltd. zeigt, dass sich der Wert einer Automationsinvestition nicht an einer Funktionsliste bemisst, sondern am unterbrechungsfreien Betrieb vor Ort. Der Wechsel von einem störanfälligen System zu einer Architektur in Industriequalität — Trennung von lokaler und zentraler Schicht, 100 % der Flotte unter Fahrzeugerkennung und autonome Messung über die Arvento-Integration — machte aus einem Transportbetonbetrieb mit 154 Fahrzeugen einen Betrieb, der mit Daten statt mit Schätzungen gesteuert wird.

Diese Installation in Nordzypern ist zugleich ein konkretes Beispiel für die Auslandserfahrung von PetroDATA: Migrationsprojekte zeigen, dass der Umstieg auf eine stabilere Struktur möglich ist, ohne den laufenden Betrieb anzuhalten.

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