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Erfolgsgeschichte

Fallstudie: Automatisierung eines Tankstellenbetriebs mit zwei Stationen in Georgien

PetroDATA16 Temmuz 20264 Min. Lesezeit
Fallstudie: Automatisierung eines Tankstellenbetriebs mit zwei Stationen in Georgien

Durchgängige Automatisierung von der Zapfsäule zum Tank, von der Insel zur Zentrale in einem Tankstellenbetrieb mit zwei Stationen in Georgien. Wir stellen die Installation, die täglich ~49.500 Liter und ~900 Betankungen einzeln erfasst, mit Zahlen vor.

Kraftstoffautomatisierung ist nicht nur für Betriebe mit internem Verbrauch, sondern auch für den Betrieb von Tankstellen ein entscheidendes Kontroll- und Transparenzinstrument. Diese Fallstudie behandelt die durchgängige Automatisierung von der Zapfsäule zum Tank, von der Insel zur Zentrale in einem Tankstellenbetrieb mit zwei Stationen in Georgien. Der Kaukasus ist eine der Regionen, in denen PetroDATA über starke Exportreferenzen verfügt; auch dieses Projekt ist ein konkretes Beispiel für die Vor-Ort-Erfahrung in der Region.

Projektsteckbrief

Der Betrieb besteht aus zwei Stationen, wobei jede Station denselben Ausstattungsstandard aufweist:

Komponente Je Station Beide Stationen gesamt
Station 1 2
Kraftstofftank 4 8
Insel (Dispenser-Insel) 2 4
Steuereinheit (CPU) 2 4
Display 4 8
Zapfsäule (Mepsan, 8 Zapfpistolen) 8 Zapfpistolen 16 Zapfpistolen

Kurz gesagt wurden je Station 4 Tanks, 2 Inseln, 2 CPUs, 4 Displays und eine Mepsan-Zapfsäule mit 8 Zapfpistolen in die Automatisierung integriert.

Der Betriebsumfang in Zahlen

Um den Wert der Automatisierung zu verstehen, muss man zunächst den Umfang erfassen. Die durchschnittliche tägliche Anzahl der Betankungen je Station und die durchschnittliche Abnahme pro Betankung sind wie folgt:

  • Durchschnittliche Betankungen pro Tag: ~450 Betankungen je Station (beide Stationen ~900 Betankungen/Tag)
  • Durchschnittliche Abnahme pro Betankung: ~55 Liter

Die aus diesen beiden Werten abgeleiteten Volumina:

Zeitraum Je Station Beide Stationen gesamt
Täglich ~24.750 Liter ~49.500 Liter
Monatlich (30 Tage) ~742.500 Liter ~1.485.000 Liter
Jährlich (365 Tage) ~9,03 Millionen Liter ~18,07 Millionen Liter
Jährliche Betankungen ~164.250 ~328.500

Die Automatisierung arbeitet also in einer Größenordnung, in der jährlich etwa 18 Millionen Liter Kraftstoff und jede einzelne von 328.500 Betankungen erfasst werden. In dieser Größenordnung wird selbst eine kleine Erfassungslücke pro Betankung am Jahresende zu einer großen Unsicherheit.

Herausforderungen vor der Automatisierung

In einem Stationsbetrieb dieser Größenordnung sind die typischen Herausforderungen ohne Automatisierung folgende:

  • Nachvollziehbarkeit pro Betankung: Es ist manuell unmöglich, jede der Hunderten von täglichen Betankungen (Menge, Produkt, Insel, Zapfpistole, Zeit) zuverlässig zu erfassen.
  • Tankbestandsabgleich: Der Echtzeit-Abgleich des Füllstands der 4 Tanks je Station und des Abgleichs mit dem Verkauf ist schwierig.
  • Schichtübergabe: Wird der Abgleich von Bestand, Verkauf und Inkasso zu Schichtbeginn und -ende manuell durchgeführt, ist er langsam und fehleranfällig.
  • Risiko von Schwund und Manipulation: Bleiben Zapfsäulen-, Tank- und Verkaufsdaten getrennt, wachsen Unstimmigkeiten unbemerkt an.

Die umgesetzte Lösung

Zapfsäulenintegration

Die Mepsan-Zapfsäulen mit 8 Zapfpistolen an jeder Station wurden in die Automatisierung integriert; jede Betankung wird mit den Angaben zu Insel, Zapfpistole, Produkt, Menge und Zeit automatisch erfasst. Über die Steuereinheiten (CPU) und Displays wird der Vorgang auf Inselebene verwaltet.

Tankautomatisierung

Je Station wurden 4 Tanks in die Füllstandüberwachung aufgenommen. Füllstand, Volumen und Bewegungen des Tanks werden in Echtzeit überwacht; der Abgleich von Eingang (Anlieferung) und Ausgang (Verkauf) wird durchgeführt, bei kritischem Füllstand wird eine Warnung erzeugt.

Verkaufs-Bestands-Abgleich

Der über die Zapfsäule laufende Verkauf wird kontinuierlich mit dem Rückgang des Tankfüllstands verglichen. Dies ist die grundlegende Kontrolle sowohl für die Bestandsgenauigkeit als auch für möglichen Schwund/Unstimmigkeiten.

Zentrale Überwachung

Beide Stationen werden von einer einzigen Zentrale aus überwacht. Während Verkauf, Bestand und Abgleich jeder Station getrennt sichtbar sind, wird der Gesamtbetrieb in einem einzigen Panel zusammengeführt.

Der erzielte Mehrwert

Der konkrete Mehrwert, den die Automatisierung in dieser Größenordnung bietet, ist, dass "jede Betankung und jeder Liter erfasst wird":

  • Erfassung von ~900 Betankungen pro Tag und ~18 Millionen Litern pro Jahr auf Betankungsebene,
  • Echtzeit-Bestandssichtbarkeit der 4 Tanks je Station und deren Abgleich mit dem Verkauf,
  • automatische Erstellung von schichtbezogenen Verkaufs-, Bestands- und Abgleichberichten,
  • frühe Sichtbarkeit von Zapfsäulen-Tank-Unstimmigkeiten,
  • zentrale und vergleichende Überwachung beider Stationen.

Hinweis: Diese Fallstudie wurde mit verifizierten Daten wie dem Ausstattungssteckbrief des Projekts und dem Betriebsumfang erstellt. Zusätzliche Kennzahlen wie Einspar-/Effizienzprozentsätze werden ergänzt, sobald sie mit dem Kunden geklärt sind.

Fazit

Dieser Betrieb mit zwei Stationen in Georgien ist ein konkretes Beispiel dafür, wie die Tankstellenautomatisierung durchgängig von der Zapfsäule zum Tank, von der Insel zur Zentrale aufgebaut wird. 4 Tanks je Station, 2 Inseln, eine Mepsan-Zapfsäule mit 8 Zapfpistolen und zentrale Überwachung machen einen Betrieb von ~49.500 Litern und ~900 Betankungen pro Tag transparent, abgestimmt und prüfbar. Diese Vor-Ort-Erfahrung im Kaukasus ist auch eine solide Referenz für ähnliche Projekte in der Region.

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