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Leitfaden

Dieselüberwachung in der Mischerflotte eines Betonwerks

PetroDATA6 Temmuz 20262 Min. Lesezeit
Dieselüberwachung in der Mischerflotte eines Betonwerks

In einem Betonwerk ist die Mischer- und Pumpenflotte ständig in Bewegung. Ohne Kraftstoffkontrolle bleiben die Kosten pro Fahrzeug unsichtbar. Wir erläutern, wie die fahrzeugbezogene Dieselüberwachung aufgebaut wird.

In einem Betonwerk steht die Mischer- und Pumpenflotte fast nie still: Sie pendelt ständig zwischen Werk und Baustelle. Diese ständige Bewegung erschwert die Kraftstoffkontrolle. Ohne Kontrolle bleiben unsichtbar, welches Fahrzeug wie viel Diesel verbraucht, die Kosten pro Fahrt und unbefugte Betankungen. Dieser Leitfaden behandelt, wie die Dieselüberwachung in der Flotte eines Betonwerks aufgebaut werden sollte.

Probleme der Kraftstoffkontrolle im Betonwerk

  • Ständige Bewegung: Mischer betanken frei aus dem Werkstank; wenn keine Aufzeichnung erfolgt, ist unbekannt, welches Fahrzeug wie viel entnommen hat.
  • Unbefugte Betankung: In einem unkontrollierten Tank betanken auch nicht erfasste Fahrzeuge, was die Kosten aufzehrt.
  • Unklarheit der Fahrtkosten: Die tatsächlichen Kraftstoffkosten pro m³ oder pro Fahrt lassen sich nicht berechnen; das macht Preisgestaltung und Effizienzanalyse unzuverlässig.

Die Bestandteile der fahrzeugbezogenen Dieselüberwachung

Autorisierte Betankung mit Fahrzeugerkennung

Am Tankauslass wird ein Fahrzeugerkennungssystem installiert; nur definierte Fahrzeuge können in definierten Grenzen betanken. Jede Betankung wird dem Fahrzeug automatisch zugeordnet. Unbefugte Betankung wird verhindert.

Fahrt-/m³-Kostenanalyse

Mit den fahrzeugbezogenen Verbrauchsdaten werden die tatsächlichen Kraftstoffkosten pro Fahrt und pro m³ berechnet. So beruhen Preisgestaltung und Effizienz auf Daten.

Tankfüllstandsüberwachung

Der Füllstand des Werkstanks wird in Echtzeit überwacht; ein Zu- und Abgang-Abgleich wird durchgeführt und bei kritischem Füllstand eine Warnung erzeugt.

Zentrale Übersicht

Bei Unternehmen mit mehreren Werken werden alle Werke in einem einzigen zentralen Panel zusammengeführt und verglichen.

Typische Ergebnisse in der Praxis

  • Die tatsächlichen Dieselkosten pro Fahrzeug werden erstmals sichtbar,
  • Unbefugte Betankung wird verhindert,
  • Echtzeit-Übersicht über den Tank und rechtzeitige Beschaffung,
  • Preisgestaltungs- und Effizienzentscheidungen beruhen auf Daten.

Fazit

In der Mischerflotte eines Betonwerks gehört Kraftstoff aufgrund der ständigen Bewegung zu den Posten, die am ehesten außer Kontrolle geraten. Betankung mit Fahrzeugerkennung, fahrzeugbezogene Kostenanalyse und Tankfüllstandsüberwachung machen den Diesel auf Fahrzeug- und Fahrtebene sichtbar. Sichtbare Kosten werden sowohl steuerbar als auch korrekt kalkulierbar.

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