Zentrales Kraftstoffmanagement bei Unternehmen mit mehreren Baustellen
Den Kraftstoff von Baustellen, die gleichzeitig in verschiedenen Provinzen laufen, einzeln zu verwalten, tötet die Transparenz. Wir erklären, was zentrales Kraftstoffmanagement löst und wie es aufgebaut wird.
Während die Kraftstoffkontrolle bereits auf einer einzigen Baustelle schwierig ist, tötet der Versuch, fünf oder zehn gleichzeitig in verschiedenen Provinzen laufende Baustellen jeweils getrennt zu verwalten, bei den meisten Unternehmen die Transparenz vollständig. Jeder Standort führt seine Aufzeichnungen nach eigener Methode, und die Zentrale sieht das Gesamtbild erst am Monatsende und anhand von Hand zusammengestellten Tabellen. Der richtige Aufbau ist jedoch ein zentrales Kraftstoffmanagement, das alle Standorte an einer zentralen Stelle zusammenführt. Dieser Leitfaden behandelt, was zentrales Management bei Unternehmen mit mehreren Baustellen löst.
Die Probleme einer verstreuten Verwaltung
- Verzögerte Transparenz: Die Zentrale sieht den Verbrauch der Standorte nicht in Echtzeit, sondern erst am Monatsende.
- Fehlende Vergleichbarkeit: Da jeder Standort andere Aufzeichnungen führt, lässt sich kein Vergleich zwischen den Baustellen anstellen; es ist nicht erkennbar, auf welchem Standort der Verlust hoch ist.
- Abgleichaufwand: Der konsolidierte Abgleich erfolgt von Hand und fehleranfällig.
- Fehlende Standardisierung: Berechtigungen, Prozesse und Berichtswesen unterscheiden sich von Standort zu Standort.
Was löst zentrales Kraftstoffmanagement?
Alle Standorte auf einem Dashboard
Die Tank- und Zapfsäulenautomatisierung jeder Baustelle wird an eine einzige zentrale Plattform angebunden. Alle Bewegungen fließen in Echtzeit an die Zentrale. Die Zentrale überwacht alle Standorte von einem einzigen Bildschirm aus.
Konsolidiertes Berichtswesen und Abgleich
Da die Daten der Standorte an einer Stelle zusammengeführt werden, werden konsolidierte Verbrauchs-, Kosten- und Bestandsberichte automatisch erstellt und mit dem ERP abgeglichen.
Rollen- und berechtigungsbasierter Zugriff
Während die Zentrale alle Standorte sieht, sehen und verwalten die Bauleiter nur ihre eigenen Standorte. Der berechtigungsbasierte Zugriff sorgt sowohl für Sicherheit als auch für Ordnung.
Vergleich zwischen den Baustellen
Mit auf derselben Grundlage erfassten Daten lassen sich die Standorte vergleichen. Auf welchem Standort ist der Liter/Stunde-Wert hoch, auf welchem ist der Verlust groß, welche Maschine ist auffällig? Diese Fragen lassen sich nun beantworten.
Wie sollte der Aufbau aussehen?
- Standardisierter Definitionssatz: Fahrzeug-, Bediener-, Kategorie- und Berichtsdefinitionen werden für alle Standorte standardisiert.
- Stufenweise Anbindung: Jeder Standort wird mit seiner Inbetriebnahme an das zentrale Dashboard angebunden; bei großen Unternehmen erfolgt die Einrichtung stufenweise.
- Berechtigungsarchitektur: Rollen werden auf Ebene von Zentrale, Region und Standort definiert.
- Konsolidierte Berichte: Für die Zentrale werden Übersichts- und Vergleichsberichte, für die Standorte ihre eigenen Detailberichte eingerichtet.
- ERP-Integration: Die konsolidierten Daten werden mit der Buchhaltung abgeglichen.
Fazit
Das Kraftstoffmanagement in einem Unternehmen mit mehreren Baustellen sollte nicht als Summe der Standorte, sondern als ein einziges Ganzes betrachtet werden. Zentrales Kraftstoffmanagement führt alle Standorte auf einem Dashboard zusammen und sorgt so für Echtzeit-Transparenz, konsolidierten Abgleich und den Vergleich zwischen den Baustellen. An die Stelle von Zersplitterung tritt Standard, an die Stelle von Verzögerung Echtzeitdaten, an die Stelle von Schätzung die Entscheidung.