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Industrielle Kraftstoffautomatisierung in Fabriken und Industriegebieten

PetroDATA29 Haziran 20262 Min. Lesezeit
Industrielle Kraftstoffautomatisierung in Fabriken und Industriegebieten

In Fabriken verteilt sich der Kraftstoff vom Gabelstapler über den Generator bis hin zu Dienstfahrzeugen und Hilfsgeräten und wird meist nicht abteilungsbezogen überwacht. Wir erläutern die kostenstellenbasierte Kontrolle.

In Fabriken und Industriegebieten wird der Kraftstoffverbrauch häufig als "Gemeinkosten" betrachtet und nicht abteilungsbezogen überwacht. Dabei ist dieser Verbrauch, der sich von Gabelstaplern über Generatoren bis zu Dienstfahrzeugen und Hilfsgeräten verteilt, ein verborgener und unkontrollierter Kostenfaktor. Dieser Leitfaden behandelt, wie die Kraftstoffautomatisierung in Industrieanlagen ausgestaltet werden sollte.

Die verteilte Struktur des Kraftstoffs in einer Industrieanlage

  • Verbrauch an vielen Punkten: Gabelstapler, Generator, Dienstfahrzeug, Hilfsgeräte ... Jedes verbraucht bei unterschiedlicher Nutzung Diesel.
  • Unsichtbarkeit auf Abteilungsebene: Wird der Verbrauch als Gemeinkosten zusammengefasst, ist unbekannt, welche Linie/Abteilung wie viel verbraucht.
  • Risiko unbefugter Betankung: Ein unkontrollierter Tank ist auch für die Betankung nicht registrierter Geräte offen.

Kostenstellenbasierte Kontrolle

Der grundlegende Beitrag der industriellen Kraftstoffautomatisierung besteht darin, den Verbrauch auf Kostenstellenebene sichtbar zu machen.

Geräteerkennung

Auf Gabelstapler- und Generatorebene wird eine autorisierte Betankung gewährleistet; in ein nicht registriertes Gerät fließt kein Kraftstoff.

Kostenstellenbericht

Die Kraftstoffkosten werden auf Ebene der Produktionslinie oder Abteilung ausgewiesen. So wird klar sichtbar, wie hoch die tatsächlichen Kraftstoffkosten der jeweiligen Einheit sind.

Verwaltung mehrerer Tanks

Für verschiedene Kraftstoffarten wird eine getrennte Füllstandüberwachung durchgeführt; jeder Tank und jedes Produkt wird separat definiert.

Zugriffskontrolle

Eine schicht- und berechtigungsbasierte Betankungsbeschränkung wird angewendet.

SCADA-/ERP-Kompatibilität

Die Integration mit vorhandenen Automatisierungs- und ERP-Systemen wird gewährleistet; der Abgleich mit der Buchhaltung wird automatisiert.

Die Dimension Generator und Notstrom

In Fabriken ist der Generator sowohl für die Produktionskontinuität als auch für kritische Lasten wichtig. In der industriellen Lösung wird auch der Generatorkraftstoff überwacht; bei kritischem Füllstand wird eine Warnung erzeugt, Betrieb und Verbrauch werden protokolliert.

Skalierbarkeit

Die industrielle Lösung beginnt mit einer einzigen Anlage und wächst zu einer Installation an mehreren Standorten. Gruppen mit mehreren Anlagen in einem Industriegebiet können alle in einem einzigen zentralen Panel zusammenführen.

Fazit

In Fabriken und Industrieanlagen ist Kraftstoff ein unkontrollierter Kostenfaktor, solange er als Gemeinkosten betrachtet wird. Die industrielle Kraftstoffautomatisierung macht diese Kosten durch Geräteerkennung, Kostenstellenbericht und ERP-Kompatibilität auf Abteilungsebene sichtbar. Sichtbare Kosten lassen sich mit Verantwortung verknüpfen und werden steuerbar.

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