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Leitfaden

Netzunabhängige Installation mit Solarenergie und GSM: Kraftstoffautomatisierung auf abgelegenen Geländen

PetroDATA22 Haziran 20262 Min. Lesezeit
Netzunabhängige Installation mit Solarenergie und GSM: Kraftstoffautomatisierung auf abgelegenen Geländen

Auf abgelegenen Baustellen und Minengeländen fehlt es meist an Strom und Internet. Wir erklären, wie eine netzunabhängig mit Solarenergie und GSM arbeitende Kraftstoffautomatisierung aufgebaut wird.

Einer der am häufigsten gehörten Einwände zur Kraftstoffautomatisierung lautet: "Auf unserem Gelände gibt es weder Strom noch Internet, dieses System funktioniert dort nicht." Dies ist in Wirklichkeit das am einfachsten zu lösende Problem. Mit Solarenergie und GSM funktioniert die Kraftstoffautomatisierung auch auf netzunabhängigen Geländen. Dieser Leitfaden behandelt, wie eine netzunabhängige Installation auf abgelegenen Baustellen und Minengeländen durchgeführt wird.

Warum ist eine netzunabhängige Installation erforderlich?

Das gemeinsame Merkmal abgelegener Gelände ist das Fehlen von Infrastruktur:

  • Netzstrom ist entweder gar nicht vorhanden oder unzuverlässig,
  • ein kabelgebundener Internetzugang ist nicht möglich,
  • das Gelände kann vorübergehend sein; eine dauerhafte Infrastrukturinvestition ist nicht sinnvoll.

Unter diesen Bedingungen funktioniert ein System nicht, das durchgehend Strom und Internet voraussetzt. Die Lösung besteht darin, Energie und Kommunikation in das System selbst zu integrieren.

Energie: Solarpanel und Batterie

Die Standorteinheiten werden mit Solarpanel und Batterie versorgt. Die tagsüber erzeugte Energie betreibt sowohl das System als auch das Laden der Batterie; nachts und bei bewölktem Wetter übernimmt die Batterie. So wird auch ohne Netzstrom ein unterbrechungsfreier Betrieb sichergestellt. Die Kapazität von Panel und Batterie wird auf den Energiebedarf des Standorts und die Sonneneinstrahlungsbedingungen abgestimmt.

Kommunikation: GSM und Offline-Betrieb

Die Daten werden über GSM (Mobilfunknetz) an die Zentrale übertragen. Der entscheidende Punkt ist folgender: Das System bleibt nicht stehen, selbst wenn die Verbindung kurzzeitig abbricht. Die Standorteinheiten können offline arbeiten; Betankungs- und Füllstandsdaten werden lokal gespeichert und synchronisieren sich mit der Zentrale, sobald eine Verbindung besteht. Eine kurzzeitige Signalunterbrechung führt also nicht zu Datenverlust.

Worauf bei der Installation zu achten ist

  • Energiedimensionierung: Panel und Batterie werden nach dem ungünstigsten Szenario (mehrere bewölkte Tage in Folge) ausgewählt.
  • Robuste Hardware: Es wird gegen Staub, Feuchtigkeit und Temperatur beständige Ausrüstung eingesetzt.
  • Offline-Puffer: Die lokale Datenspeicherkapazität wird so eingestellt, dass sie mögliche längere Unterbrechungen abfängt.
  • Transportierbarkeit: Auf vorübergehenden Geländen wird die Einheit so installiert, dass sie nach Projektende abgebaut und transportiert werden kann.

Fazit

Das Fehlen von Strom und Internet ist kein Hindernis für die Kraftstoffautomatisierung, sondern eine gelöste Designanforderung. Mit solarbetriebener Versorgung und GSM-basierter, offlinefähiger Kommunikation lässt sich selbst auf dem abgelegensten Gelände jeder Tropfen Kraftstoff erfassen. Nur weil Ihr Gelände netzunabhängig ist, müssen Sie die Kontrolle nicht aus der Hand geben.

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